Wer kennt sie nicht, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens? In der einen oder anderen Variante hat sie bestimmt jeder schon gesehen, gelesen oder gehört. Es gibt so viele Adaptionen des Originals A Christmas Carol, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Seit meiner Kindheit gehört die Geschichte von Ebenezer Scrooge, der von den Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht heimgesucht wird, für mich genauso zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum. Ein Weihnachten ohne diese Geschichte geht gar nicht. Warum das so ist, will ich euch heute erzählen.

 

Meine Weihnachtstradition

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich die Weihnachtsgeschichte zum ersten Mal als Zeichentrickfilm im Fernsehen gesehen habe. Auf jeden Fall war ich noch ziemlich jung und der Geist der zukünftigen Weihnacht hat mir ganz schön Angst gemacht. Trotzdem gefiel mir die Geschichte so unglaublich gut, dass ich sie immer wieder sehen wollte. An oder vor den Feiertagen lief die Weihnachtsgeschichte damals mehrere Male auf verschiedenen Sendern und so hatte ich jedes Jahr die Möglichkeit, mir den Film anzusehen. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass es eine Buchverfilmung ist, musste ich die Geschichte natürlich auch lesen. Zuerst auf Deutsch und später dann auf Englisch. Als ich älter wurde, habe ich den Zeichentrickfilm zwar nicht mehr jedes Jahr geschaut, stattdessen aber das Buch gelesen. So wurde die Weihnachtsgeschichte zu meiner persönlichen Weihnachtstradition.

A Christmas Carol_Charles Dickens

Der Geist der Weihnacht

A Christmas Carol bringt mich jedes Jahr in weihnachtliche Stimmung, obwohl die Geschichte alles andere als weihnachtlich beginnt. Scrooge ist ein gemeiner, geiziger, alter Mann, der niemandem etwas gönnt, geschweige denn Gutes tut. Die Menschen, die mit ihm zu tun haben, sind wirklich nicht zu beneiden. Trotzdem gibt es in seinem Umfeld Menschen, die ihn nicht aufgeben und immer freundlich zu ihm sind. Das finde ich sehr beeindruckend.

Aber das ist noch nicht alles, denn die Geschichte zeigt auch, dass Menschen sich ändern können und dass das Leben eben viel schöner ist, wenn man anderen hilft und Gutes tut. Eine berührende Geschichte, die auch zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregt! Für mich ist A Christmas Carol einfach der Inbegriff von Weihnachten und deshalb empfehle ich das Buch gerne immer wieder, auch wenn es so bekannt ist.

 

Habt ihr auch eine Lieblingsweihnachtsgeschichte oder eine eigene Weihnachtstradition? Welches weihnachtliche Buch könnt ihr empfehlen? Und wie gefällt euch A Christmas Carol von Dickens?

 

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