Ja ich weiß, diesen Beitrag dürfte es laut der Buchmesseblues-Challenge, an der ich teilnehme, nicht geben. Allerdings würde ich daran nicht teilnehmen, wenn es diesen Beitrag nicht gäbe. Verwirrend? Ja, ok ich erklärs euch: Ende Oktober (also nach der Frankfurter Buchmesse) bin ich auf die Buchmesseblues-Challenge von Stehlblüten und Book Walk aufmerksam geworden. Zwar fand ich die Idee ganz schön, hatte aber keinen Grund mitzumachen, da mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) mächtig geschrumpft war und ich auf der Buchmesse auch gar keine neuen Bücher gekauft habe. Ich hätte mit meinem winzigen SuB nicht mal die zwölf Aufgaben erledigen können.

Dann brauchte ich allerdings drei Bücher für ein Literatur-Seminar an der Uni und die gab es sogar ganz günstig bei rebuy. Und naja, was soll ich sagen. Zusätzlich zu diesen drei Büchern wanderten einfach noch fünf weitere in den Einkaufskorb. Das war Anfang November und daher habe ich mich dazu entschieden, etwas verspätet doch noch bei der Buchmesseblues-Challenge einzusteigen.

So bin ich also zu diesen Büchern, die ich euch nun vorstellen will, gekommen.

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Das Fjordland (Elfenritter #3) – Bernhard Hennen

Von Bernhard Hennen habe ich die Elfen-Reihe gelesen und war begeistert. Anschließend habe ich direkt mit der Elfenritter-Reihe weitergemacht, nach dem ersten Band jedoch eine Pause eingelegt bzw. andere Bücher dazwischen geschoben. Den zweiten Band habe ich also noch nicht gelesen, doch da ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen werde, habe ich vorsorglich schon mal den dritten Band bestellt.

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Normalerweise würde hier nun der Klappentext stehen, doch der enthält Spoiler aus den beiden ersten Bänden. Wer also Interesse an diesen Büchern hat, sollte sich eher den ersten Band anschauen, den ich hier einfach mal verlinke.

 

 

 

 

 

Shining – Stephen King

Unter anderem in meiner Rezension von Dienstag ist es wahrscheinlich schon sehr deutlich geworden: Ich liebe Romane von Stephen King! Mein erstes King-Buch habe ich mit schätzungsweise 14 Jahren gelesen und wenn ich mich recht erinnere, handelte es sich dabei um Schlaflos (Insomnia). Seitdem habe ich einige seiner Bücher gelesen, die mir bisher auch alle gefallen haben. Seltsamerweise gehörte Shining bis jetzt nicht dazu und spätestens seit ich die Verfilmung von Stanley Kubrick mit Jack Nicholson in der Hauptrolle gesehen habe, steht es weit oben auf meiner Leseliste. Daher ist es kurzerhand im Einkaufskorb gelandet, auch wenn die Ausgabe nicht mehr in bestem Zustand war.

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Klappentext: „Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.“ (© Bastei Lübbe)

 

 

Die Flüsse von London (Peter Grant #1) – Ben Aaronovitch

Diese Reihe hatte ich schon länger ins Auge gefasst, da ich einige positive Meinungen darüber gehört habe. Die Verbindung von Krimi und Fantasy hat mich auch sofort angesprochen und da es außerdem eines von den wirklich günstigen gebrauchten Büchern auf rebuy war, ist die Kaufentscheidung schnell gefallen.

aaronovitch_die-fluesse-von-londonKlappentext: „Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben… Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!“ (© dtv)

 

 

Der große Schlaf (Philip Marlowe #1) – Raymond Chandler

Raymond Chandler gilt als einer der „Erfinder“ der hardboiled novels. Darunter versteht man amerikanische Kriminalromane, die in den 1930er Jahren entstanden und die Figur des „hardboiled detectives“ (also einen hartgesottenen Ermittler) als Helden etablierten. Aus diesen Geschichten entstanden in den 1940er Jahren wiederum viele Filme, die als Film noir bezeichnet werden. Auch Der große Schlaf (engl. The Big Sleep) wurde 1946 verfilmt (dt. Titel: Tote schlafen fest). In einem Seminar zum Thema Film noir habe ich die Verfilmung gesehen und wollte anschließend unbedingt eine der Vorlagen für diese Filme lesen. So ist nun endlich Der große Schlaf von Raymond Chandler bei mir eingezogen.

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Klappentext: „General Sternwood ist steinalt, steinreich und hat zwei schöne, wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst, und Privatdetektiv Philip Marlowe soll die Sache aus der Welt schaffen. Auch ihre Schwester, die kühle Vivian, hat etwas zu verbergen. Auf Marlowes Weg häufen sich auf einmal Leichen und spärlich bekleidete Frauen.“ (© Diogenes Verlag)

 

 

 

Whisper – Isabel Abedi

Auf die Jugendbücher von Isabel Abedi bin ich vor ein paar Wochen gestoßen. Als Jugendliche habe ich kaum Jugendbücher gelesen, aber jetzt hatte ich einfach mal Lust darauf und so kam Whisper mit in den Einkaufskorb. Gelesen habe ich es mittlerweile auch schon und meine Gedanken dazu im Monatsrückblick festgehalten.

abedi_whisperKlappentext: „Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das alte Gebäude birgt ein Geheimnis, über das niemand im Dorf spricht. Furcht und neugierige Erwartung führen Noa immer tiefer auf die Spur eines rätselhaften Verbrechens. Gemeinsam mit David nähert sich Noa der Wahrheit eines nie geklärten Mordes…“ (© Arena Verlag)

 

 

 

Und nun zu den Büchern, die ich für das Seminar bestellt habe. Hier fasse ich einfach alle drei zusammen, da sie schließlich auch thematisch zueinander passen. Im Seminar geht es um Schelme, Betrüger und Hochstapler in Literatur und Film. So handelt es sich bei Lazarillo de Tormes um einen Schelmenroman, bei Tartuffe geht es um einen Betrüger und in Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull – wie der Name schon sagt – um einen Hochstapler.

 

Lazarillo de Tormes – unbekannt

„Am Anfang der neuzeitlichen Literatur Spaniens steht der 1554 anonym erschienene Lazarillo de Tormes, Urvater aller Schelmenromane, die Geschichte vom Leidensweg des kleinen Lazarillo, grotesk schroff, verzweifelt komisch, die mit ihrer zupackenden, knappen Sprache, den drastischen Bildern, den verblüffenden Sentenzen und Kapriolen dem Leser im Gedächtnis bleibt.“ (© Reclam)

Dieses kleine Büchlein habe ich schon gelesen und in meinem Monatsrückblick eine Kurzmeinung dazu verfasst.

 

Bekenntnisse des Hochstapler Felix Krull – Thomas Mann

„Thomas Mann krönt sein umfangreiches Romanwerk mit der Hochstaplergeschichte von Felix Krull. Die sprachliche Eleganz dieser fiktiven Autobiographie, ihre ironische Doppelbödigkeit erweisen ebenso wie Krulls Handeln, dass er »der Gott der Diebe« ist. Ein Tausendsassa, der jeder neuen und unerwarteten Situation gewachsen ist.“ (© Fischer Verlag)

Diese Buch lese ich aktuell und finde es bisher ganz gut. Stellenweise zieht es sich ein wenig, denn einige Dinge werden extrem ausschweifend beschrieben. Da lässt dann die Konzentration und das Interesse immer mal ein wenig nach. Die Geschichte an sich ist allerdings interessant und auch witzig und ich bin gespannt, wie es mit Felix weitergeht.

 

Tartuffe – Molière

In dieser Komödie in fünf Akten geht es um den Betrüger Tartuffe, der sich mit vorgespielter Frömmigkeit die Gunst des wohlhabenden Familienoberhaupts Orgon erschleicht. Dieser geht schließlich soweit, den Betrüger in seinem Haus aufzunehmen und ignoriert sämtliche Warnungen der anderen Familienmitglieder, die Tartuffe sofort durchschauen. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und droht die Familie ins Unglück zu stürzen.

Die etwa 80 Seiten lassen sich sehr schnell lesen und sind – wie bei einer Komödie zu erwarten – sehr unterhaltsam. Das Stück wurde 1664 uraufgeführt und aufgrund seiner Kritik an religiösem Heuchlertum verboten. Daraufhin entstand eine zweite Fassung, doch auch diese entkam der Zensur nicht. Erst eine überarbeitete dritte Fassung wurde schließlich akzeptiert und erstmals 1669 aufgeführt. Die ersten beiden Fassungen gelten hingegen als verloren.

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Kennt ihr etwas von meinen Neuzugängen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

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