Der Oktober bringt uns ja nicht wie erhofft einen goldenen Herbst, sondern eher nasskaltes Schmuddelwetter. Gefällt mir persönlich so gar nicht, ist aber mit ein Grund für diesen Post. Ich habe nämlich Erinnerungen an einen schöneren Herbst beziehungsweise Oktober ausgegraben. Vor zwei Jahren war ich mit meinem Freund in Prag. Da hatten wir wunderbares Wetter und der Urlaub war richtig schön. Ein paar Eindrücke und Bilder davon möchte ich euch hier zeigen.

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Moldau

Prag ist eine wunderschöne Stadt, in der es so viel zu entdecken gibt und wir haben natürlich versucht, so viel wie möglich davon zu sehen. Deshalb sind wir jeden Morgen direkt nach dem Frühstück mit ungefähren Zielen und einem Stadtplan gewappnet (ja, auf die altmodische Weise) losgezogen. Vor dem Urlaub hatte ich mir schon einen Überblick über Sehenswürdigkeiten und Ähnliches verschafft. Ich brauche immer einen (zumindest ungefähren) Plan. :D

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Von unserem Hotel aus brauchten wir zu Fuß nur einige Minuten bis zum Wenzelsplatz, von dem aus wir unsere erste Erkundungstour durch die Alt- und Neustadt Prags starteten. Wir liefen durch die Straßen und an jeder Ecke gab es etwas zu bestaunen. Mich haben vor allem die Gebäude fasziniert. Die Stadt vereint so viele Architekturstile: Von Romanik und Gotik über Barock und Jugendstil bis hin zur Moderne findet man einfach alles. Das hat mir so gut gefallen, ich konnte mich gar nicht satt sehen an all den schönen Gebäuden.

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Einfach nur durch die Straßen zu laufen hat echt Spaß gemacht. Hin und wieder sind wir in so engen, kleinen Gässchen gelandet, dass wir schon dachten, wir wären irgendwo falsch abgebogen. Aber auf einmal kamen wir dann doch genau da raus, wo wir wollten. Und selbst wenn nicht: Die Moldau war immer eine sehr gute Orientierungshilfe und auch die vielen auffälligen Gebäude und hohen Türme waren hilfreich.

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Grand Café Orient

Zu den Highlights auf unserer Entdeckungstour, die ich jedem empfehlen würde, gehört auf jeden Fall der Garten des Franziskanerklosters. Den findet man nur, wenn man ihn auch sucht. Der Weg dorthin sieht nämlich nicht wie ein Weg aus, den Touristen üblicherweise nehmen. Eines dieser „Wir haben uns bestimmt verlaufen und stehen gleich in irgendeinem Hinterhof“-Erlebnisse. Dem war dann aber nicht so. Tatsächlich war in dem Garten nicht viel los und es waren kaum Touristen dort, sondern eher Einheimische. Die Ruhe hat nach den vielen von Touristen überlaufenen Plätzen richtig gut getan. Ein Mann saß dort an einem Klavier und spielte. Das sieht man in Prag häufiger. An bestimmten Orten werden Klaviere aufgestellt, an einer Vorrichtung am Boden festgekettet und dann können Leute darauf spielen. Wir saßen eine Weile auf einer der Bänke und hörten dem Klavierspiel zu. Richtig romantisch! Dann ging es allerdings wieder weiter, um noch mehr von der Stadt zu sehen.

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Die wichtigsten Wahrzeichen Prags sollte man natürlich gesehen haben. Dazu gehören in der Neustadt auf jeden Fall der Wenzelsplatz mit Denkmal und der Platz der Republik. In der Altstadt sind vor allem der Altstädter Ring, wo sich auch die Astronomische Uhr befindet, die Karlsgasse und die Karlsbrücke sehenswert. Mit der Erkundung von Alt- und Neustadt haben wir unseren Pragurlaub begonnen und so schon sehr viele Eindrücke von dieser wunderbaren Stadt gewonnen.

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Nationaltheater

Ich hoffe, euch hat mein erster Einblick in unseren Pragurlaub gefallen. Ist ja nun doch ein wenig länger geworden als beabsichtigt. Aber wenn mich etwas so sehr begeistert, kann ich mich einfach nicht kurz fassen :).

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