Vor zwei Wochen stand beim Blogger-Alphabet P wie Promotion auf dem Plan und nun sind wir schon bei Q wie Quantität angelangt. Das Projekt hat Anne von neontrauma.de gestartet und wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut einfach bei ihr vorbei.

 

Anzahl an Wörtern

Wie lang meine Beiträge werden, liegt eigentlich immer am Thema und wie viel ich zu diesem zu sagen habe. Meist liegt die Anzahl irgendwo zwischen 500 und 1000 (oder manchmal auch mehr) Wörtern. Im Schnitt würde ich sagen, sind es etwa 800 Wörter. Die Beiträge fürs Blogger-Alphabet sind allerdings meist sehr kurz. Die Themen sind ja relativ begrenzt und ich schaffe es hier auch immer, meine Gedanken kurz und präzise auszudrücken. Eine Mindestanzahl an Wörtern habe ich mir für meine Beiträge nicht festgelegt, aber ich würde nie einen Beitrag mit nur 200/300 Wörtern veröffentlichen. Das ist doch ein bisschen wenig, wenn man wirklich über ein Thema (in meinem Fall meist Bücher) informieren will. Wenn man wirklich etwas zu sagen hat, wird der Beitrag eher länger als so kurz.

 

Quantität vs. Qualität

Wichtiger als die Anzahl der Wörter ist allerdings die Qualität eines Beitrags. Man kann schließlich auch mit vielen Worten so gut wie nichts aussagen und mit wenigen Worten genau den Punkt treffen. Auch deshalb finde ich eine Mindestanzahl eigentlich nicht wichtig. Wer einen gut durchdachten und strukturierten Beitrag schreibt, sollte diesen nicht künstlich verlängern, nur damit eine bestimmte Anzahl an Wörtern erreicht wird. Allerdings bin ich auch hier wieder der Meinung, dass ein gut durchdachter und strukturierter Beitrag einfach eine gewisse Anzahl an Wörtern benötigt bzw. hervorbringt. So bedingen sich Qualität und Quantität auch irgendwie ein wenig gegenseitig.

 

Kurze Artikel vs. lange Artikel

Kurze Artikel lese ich eigentlich nicht so gerne, denn da fehlt mir meist irgendetwas. Wenn ich einen Blogbeitrag lese, dann möchte ich bestimmte Informationen haben und erwarte gewisse Inhalte (vor allem, wenn es um Bücher bzw. Rezensionen geht). Sind die Artikel sehr kurz, kann ich davon ausgehen, dass meine Fragen nicht beantwortet werden oder ich nicht die Informationen erhalte, die ich benötige. Meist überfliege ich diese Artikel dann schnell und meine Vermutung wird bestätigt. Daher bin ich jedes Mal skeptisch, wenn ich einen sehr kurzen Beitrag sehe. Allerdings sind auch lange Artikel nicht automatisch gut. Oft wird schließlich auch Unwichtiges geschrieben oder es gibt viele unnötige Wiederholungen. Trotzdem mag ich wohl längere bzw. ausführlichere Beiträge lieber. Da ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass die für mich wichtigen Informationen enthalten sind.

Das Ganze habe ich nun sehr an Buchblogs festgemacht. Eine vernünftige Rezension muss einfach einen gewissen Umfang haben, damit sie auch einen Sinn hat. Schreibt man ein paar Sätze zum Inhalt, zu Sprache und Stil und den Figuren, hat man meist schon eine gewisse Anzahl an Worten beisammen. Wenn dann noch andere wichtige und erwähnenswerte Elemente miteinfließen, kann die Rezension einfach nicht sonderlich kurz sein. Meine Vorliebe für längere Beiträge muss daher nicht unbedingt auch für andere Blogs mit anderen Themen gelten. Werden beispielsweise Tipps zu einem bestimmten Thema gegeben, ist ein kurzer Beitrag in Stichpunkten vielleicht sinnvoller. Die Länge eines Beitrags würde ich daher immer vom Thema abhängig machen und nie eine bestimmte Anzahl an Wörtern festlegen.

 

Wie seht ihr das? Müssen eure Beiträge eine bestimmte Anzahl an Wörtern haben? Wie viel schreibt ihr im Schnitt und lest ihr lieber lange oder kurze Beiträge?

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