Hallo ihr Lieben!

In den letzten Wochen war es hier sehr still. Zum einen lag es daran, dass ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt war, zum anderen hatte ich auch keine Lust zu bloggen, die Energie dafür hat mir einfach gefehlt. So langsam lichtet sich meine To-do-Liste aber und Termine stehen in nächster Zeit auch keine mehr an, so dass ich mich endlich wieder um den Blog kümmern kann. Am liebsten würde ich sofort einmal rundum alles erneuern (hab da so einige Ideen), aber so viel Zeit hab ich dann leider doch erst mal noch nicht, denn bei mir steht nun die Masterarbeit an. Vielleicht ändere ich trotzdem hier und da schon mal Kleinigkeiten. Beiträge haben sich auf jeden Fall genug angesammelt und sollten mir nicht so bald ausgehen.

Auf dem Blog war im August zwar nichts los, aber ein bisschen was erzählen kann ich trotzdem und auch schon mal den ein oder anderen Beitrag ankündigen. Achja und keine Angst bei den Serien und Filmen – ich spoiler nicht. ;) (Bei den Büchern natürlich auch nicht.)

 

Gelesen

Lesen geht immer, egal wie viel so zu tun ist. Irgendwie muss man schließlich auch ein bisschen entspannen. Der August war für mich ein ziemlich guter Lesemonat. Über einen Klick auf den Titel gelangt ihr übrigens auf die jeweilige Verlagsseite zum Buch.

 

(© Dumont)

Heimkehren – Yaa Gyasi

Klappentext: „Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte Opfer oder Profiteure des Sklavenhandels werden, kämpfen Esis Kinder und Kindeskinder ums Überleben: auf den Plantagen der Südstaaten, während des Amerikanischen Bürgerkrieges, der Großen Migration, in den Kohleminen Alabamas und dann, im 20. Jahrhundert, in den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird?“ (© Dumont)

Die Autorin Yaa Gyasi hat hiermit einen beeindruckenden Debütroman geschaffen, der für mich ein potenzielles Jahreshighlight darstellt. Eine Rezension dazu wird es noch geben, aber dass sie ziemlich positiv ausfallen wird, kann ich schon mal verraten.

 

(© Fischer)

Heimsuchungen – Chimamanda Ngozi Adichie

Klappentext: „Nigeria – Nordamerika: Zwei Welten, getrennt durch eine scheinbar unüberwindbare Kluft. Die nigerianische Heimat schwebt zwischen Tradition und Moderne, wird bedroht von Gewalt und Korruption. In Amerika hingegen hält das Leben nicht, was es verspricht. An den Rändern beider Kulturen werden die prekären Bande zwischen Kindern und Eltern, die verborgenen Vibrationen zwischen Männern und Frauen aufgespürt: Die Liebe wird in der Distanz auf die Probe gestellt und das Sich-Wiederfinden ist schwieriger als erwartet. In der Familie schleichen sich Spannungen ein, wenn der Strudel des Lebens ihre Mitglieder mitreißt.“ (© Fischer)

Chimamanda Ngozi Adichie hat es mir in letzter Zeit sehr angetan und ihre Romane Blauer Hibiskus und Die Hälfte der Sonne habe ich schon gelesen. Heimsuchungen ist ein Band mit zwölf Erzählungen, in denen sowohl kulturelle als auch familiäre Konflikte behandelt werden und hat mir – wie erwartet – ebenfalls gut gefallen.

 

(© Heyne)

Elfenritter – Die Albenmark – Bernhard Hennen

Klappentext: „Dies ist die Geschichte von Gishild, Königin des Fjordlands und letzte Hoffnung für die freien Völker der Welt. Und es ist die Geschichte Lucs, Ritter im Dienste eines mächtigen Ordens, dem Todfeind der Elfen. Als Kinder unzertrennbar, stehen sie sich nun an der Spitzer zweier Heere gegenüber. Denn der Kampf um die alte Welt hat längst begonnen …“ (© Heyne)

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Elfenritter-Reihe. Nach dem ersten Band Die Ordensburg hatte mich ein wenig die Lust verlassen, allerdings nicht weil mir die Geschichte nicht gefallen hat, sondern einfach weil ich keine richtige Lust mehr auf Fantasy hatte. Nach Monaten hab ich nun endlich zum zweiten Band gegriffen und wurde sofort wieder in die Welt der Elfen gezogen. Bernhard Hennen konnte ich damals schon mit der Elfen-Reihe begeistern und die Elfenritter sind (fast) genauso gut.

 

(© S. Fischer)

Und es schmilzt – Lize Spit

Klappentext: „Mit geschlossenen Augen hätte Eva damals den Weg zu Pims Bauernhof radeln können. Sie könnte es heute noch, obwohl sie viele Jahre nicht in Bovenmeer gewesen ist. Hier wurde sie zwischen Rapsfeldern und Pferdekoppeln erwachsen. Hier liegt auch die Wurzel all ihrer aufgestauten Traurigkeit. Dreizehn Jahre nach dem Sommer, an den sie nie wieder zu denken wagte, kehrt Eva zurück in ihr Dorf – mit einem großen Eisblock im Kofferraum.“ (© S. Fischer)

Was soll ich sagen? Das Debüt von Lize Spit hatte eine unheimliche Sogwirkung auf mich, konnte mich sprachlich begeistern, aber ich kann nicht sagen, dass es mir gefallen hat. Es war auf jeden Fall ein Leseerlebnis der etwas anderen Art, worauf ich in einer Rezension noch ausführlich eingehen möchte.

 

 

 

(© Henry Holt and Company)

Ruin and Rising – Leigh Bardugo

Klappentext: „The capital has fallen. The Darkling rules Ravka from his shadow throne. Now the nation’s fate rests with a broken Sun Summoner, a disgraced tracker, and the shattered remnants of a once-great magical army. Deep in an ancient network of tunnels and caverns, a weakened Alina must submit to the dubious protection of the Apparat and the zealots who worship her as a Saint. Yet her plans lie elsewhere, with the hunt for the elusive firebird and the hope that an outlaw prince still survives. Alina will have to forge new alliances and put aside old rivalries as she and Mal race to find the last of Morozova’s amplifiers. But as she begins to unravel the Darkling’s secrets, she reveals a past that will forever alter her understanding of the bond they share and the power she wields. The firebird is the one thing that stands between Ravka and destruction—and claiming it could cost Alina the very future she’s fighting for.“ (© Henry Holt and Company)

Mit diesem Band habe ich die Grisha-Trilogie beendet. Die Geschichte hat mir gefallen und auch die Charaktere waren alle ziemlich cool, aber irgendetwas hat mir trotzdem gefehlt. Ich weiß nicht recht, was das sein könnte, denn wirkliche Kritikpunkte habe ich eigentlich nicht. Vielleicht waren meine Erwartungen hier einfach zu hoch.

 

Gesehen: Serien und Filme

Game of Thrones: Natürlich habe ich die aktuelle Staffel Game of Thrones geschaut und zwar jeden Montag so früh wie möglich, um sämtlichen Spoilern zu entgehen. Hat zum Glück auch funktioniert und so konnte ich mich über jede Folge freuen. Auch wenn diese Staffel vorhersehbarer war als die vorherigen, hat sie mir doch wieder genauso gefallen. Jetzt heißt nur leider: Warten, warten warten. Die letzte Staffel kommt nämlich frühstens Ende 2018.

The Defenders: Nach Jessica Jones, Daredevil, Luke Cage und Iron Fist war ich sehr gespannt auf die Serie, in der diese vier Helden aufeinander treffen. Zusammen mit meinem Freund habe ich die erste Staffel innerhalb weniger Tage durchgeschaut und wir waren beide ziemlich begeistert. Es geht in der ersten Folge eher langsam (langweilig?) los, aber dann nimmt die Serie an Fahrt auf. Wie die vier Defenders zusammenspielen hat mir wirklich gut gefallen und ich freue mich auch hier schon auf eine zweite Staffel.

Fargo: Die erste Staffel habe ich schon vor einer Weile geschaut und fand sie ziemlich gut. Mit der zweiten hatte ich dann zwar auch angefangen, sie aber aus irgendwelchen Gründen pausiert und dann vergessen. Nun habe ich endlich weitergeschaut und muss sagen, sie gefällt mir noch besser als die erste. Die Machart ist einfach sehr cool, wie Schnitt und Ton immer zusammenspielen und wie die einzelnen Folgen aufgebaut sind. Außerdem ist die Geschichte einfach so herrlich absurd.

Baby Driver: In diesem ziemlich genialen Film geht es um einen Fluchtwagenfahrer, genannt Baby, der eigentlich nichts mehr mit den kriminellen Machenschaften seines Arbeitgebers zu tun haben will. Besagter Arbeitgeber wird gespielt von Kevin Spacey, was für mich ja immer schon Grund genug ist, mir einen Film oder eine Serie anzuschauen. Baby Driver ist ein sehr cooler Action-Genrefilm, in dem Musik eine große Rolle spielt. Baby hat nämlich einen Tinnitus, weshalb er fast den gesamten Film über Musik über seine Kopfhörer hört. Die Musik ist also wichtiger Bestandteil der Handlung und gibt auch deren Takt vor. Ein Film, der sich lohnt! Hier der Link zum Trailer.

 

Ausblick

In den blogfreien Wochen habe ich mir so einige Gedanken darüber gemacht, was ich an meinem Blog gerne verändern würde, was ich besser oder einfach anders machen möchte. Die Rezensionen werde ich ein wenig anders gestalten und insgesamt möchte ich abgesehen von Rezensionen auch mehr über buchbezogene Themen schreiben. Zum einen möchte ich immer mal wieder Autoren vorstellen und zum anderen führe ich die neue Kategorie Book Talk ein, für die ich schon einige Ideen gesammelt habe. Nach und nach würde ich hier dann auch gerne mal aufräumen und die Vorbereitungen für ein neues Design angehen. Aber zuerst möchte ich wieder etwas Routine in den Blog bringen und bin da sehr motiviert.

 

Wie war euer August? Was habt ihr gemacht, gesehen, gelesen? Und wie hat es euch gefallen?

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