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Bücherliebe | Rezensionen

Rezension: „Sturz der Titanen“ – Ken Follett

7. April 2017

Früher – genauer gesagt in meiner Teenagerzeit – habe ich ziemlich viele Historische Romane gelesen. Ich habe mich sehr für Geschichte interessiert und fand es immer spannend, etwas über die Vergangenheit zu erfahren. Bei mir hat das einfach am besten über fiktive Geschichten funktioniert, in die die realen Ereignisse eingebunden waren. So konnte ich mir geschichtliche Ereignisse nicht nur viel besser merken, sondern habe oft auch die Zusammenhänge besser verstanden – vor allem wenn aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde.

Nun habe ich seit einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder einen Historischen Roman „in Angriff genommen“. Dieser Ausdruck erscheint mir für Sturz der Titanen schon ein bisschen passend, da es sich immerhin um einen 1000-seitigen Wälzer handelt. Und nach dem ersten Band der Jahrhundert-Saga kommen schließlich noch zwei von dieser Sorte. Aber nun genug der Vorrede!

Inhalt

„Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert.
Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.“ (© Bastei Lübbe)

Die Figuren

Getragen wird die komplexe Geschichte von den Figuren, durch die die geschichtlichen Ereignisse in den einzelnen Ländern sehr gut vermittelt werden. Da sind Ethel und ihr Bruder Billy, die aus einer walisischen Bergarbeiter-Familie stammen und sich beide politisch engagieren. Ethel setzt sich für Frauenrechte ein und Billy für die der Bergarbeiter. Im Gegensatz dazu repräsentieren die Geschwister Fitz und Maud den englischen Adel, wobei Maud sich ebenso wie Ethel für die Rechte von Frauen einsetzt und damit eine Außenseiterrolle in der (adligen) Gesellschaft annimmt.

In Russland verfolgen die Brüder Grigori und Lew mit Sorge die Ereignisse im Land und während Lew sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, träumt Grigori von einer besseren und gerechteren Zukunft für sein Land und ist bereit, dafür alles zu tun.

Mit Walter und seiner Familie wird schließlich die deutsch-österreichische Perspektive eingenommen. Außerdem stellt er eine Verbindung zwischen Deutschland und England her, da er in der Botschaft in London arbeitet.

Es gibt noch viele weitere Figuren, doch die acht genannten stellen die Hauptfiguren dar, denen die Handlungsstränge hauptsächlich folgen. Einige stehen in enger Verbindung miteinander, andere begegnen sich immer mal wieder. So entsteht eine komplexes Netzwerk, in dem die Verhältnisse in Europa (und später auch Amerika) deutlich werden.

Der Aufbau

Mit Sturz der Titanen hat Ken Follett einen beeindruckenden und komplexen historischen Roman geschaffen. Zeitlich beginnt er ein paar Jahre vor dem Ersten Weltkrieg und endet schließlich nach diesem, so dass im Buch etwa ein Zeitraum von zehn Jahren erzählt wird. Nach und nach werden die acht Hauptfiguren mitsamt ihren Familien eingeführt und man gewöhnt sich langsam an die vielen unterschiedlichen Schauplätze. Die Kapitel sind lang, so dass nicht zu schnell zwischen den verschiedenen Handlungssträngen hin und her gesprungen wird. Es fällt also trotz der umfangreichen Geschichte(n) nicht schwer, den Überblick zu behalten.

Die historischen Ereignisse werden außerdem sehr passend und glaubhaft in die fiktive Geschichte eingebunden. Gleiches gilt auch für die realen Personen, die teilweise auch mit den fiktiven Figuren interagieren. Dies geschieht allerdings immer nur in einer Art und Weise, die im Rahmen des Möglichen gewesen wäre und so hätte stattfinden können. Ken Follett legt bei seinen historischen Romanen Wert auf die korrekte Wiedergabe von realen Ereignissen und so sind seine Bücher immer sehr gut recherchiert.

Fazit

Sturz der Titanen ist ein komplexer, historischer Roman, der die wichtigsten historischen Entwicklungen vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg in eine interessante und glaubhafte Geschichte einbettet. Ein gut entwickeltes und vielschichtiges Figurenensemble bietet jede Menge Identifikationspotenzial und es sind sowohl sympathische als auch unsympathische Figuren darunter. Trotz der vielen Personen und Schauplätze sind die Handlungsstränge verständlich und man kann ihnen sehr gut folgen. Die Geschichte ist von vorne bis hinten durchweg spannend, interessant und fesselnd, was bei dieser Länge nicht selbstverständlich ist.

Ken Follett hat mit dem ersten Teil der Jahrhundert-Saga alles richtig gemacht und ich kann diesen Roman nur jedem empfehlen. Es ist nicht nur eine spannende und interessante Lektüre, sondern Geschichte wird dadurch erfahrbar und Zusammenhänge verständlicher. Mich hat Sturz der Titanen vollkommen überzeugt und begeistert!

Sturz der Titanen

Ken Follett
Genre: Historischer Roman
Verlag: Bastei Lübbe (März 2012)
1038 Seiten (Taschenbuch)

  1. danke für die schöne Rezension. Als Ken-Follet-Fan bin ich immer wieder begeistert, wie viele verschiedene Themen er in seinen zahlreichen Romanen in Angriff nimmt und jedesmal ein tolles, lesenswertes Buch dabei herauskommt.

  2. Hallo,

    deine Rezension finde ich sehr gelungen. Man merkt wirklich, dass dir das Buch gut gefallen hat.

    Ich finde es auch sehr spannend etwas historisches über Bücher zu lernen. Und gerade bei Follett vertraue ich auch absolut darauf, dass das was er schreibt, geschichtlich korrekt ist. Vor einigen Wochen habe ich auch mit „Sturz der Titanen“ angefangen, habs aber nur bis Seite 250 geschafft. Folletts Schreibe gefällt mir gewohnt gut, aber mich nervt einfach irgendwie gerade dass das Buch so dick ist. Jetzt warte ich einfach, bis ich wieder richtig Lust auf einen Schmöker habe und lese dann weiter.

    Liebe Grüße
    Julia

    1. Hi,
      danke. :)
      Bei Follett gehe ich auch immer davon aus, dass die geschichtlichen Angaben korrekt sind. Vor allem da er es ja auch selbst immer wieder betont, dass ihm dies wichtig ist und es auch in den Büchern immer angemerkt wird.
      Ich hatte anfangs auch ein klein wenig Bedenken wegen der Dicke, aber als ich einmal angefangen hatte, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Das war auch gut so, denn die Geschichte ist ja schon ein wenig komplexer und da wäre ich durch eine Lesepause raus gekommen.
      Viel Spaß, wenn du dann weiterliest – es ist wirklich toll! :)
      Liebe Grüße
      Anka

  3. Hallo Anka,

    eine sehr schöne Rezension! Ich habe vor Jahren mal „Die Säulen der Erde“ von Follett angefangen, habe es aber leider nicht durch geschafft. Manchmal habe ich richtig Lust auf historische Bücher, aber wenn es um die Weltkriege geht, bin ich leider meistens eher abgeneigt. Muss auch mal aus meiner Komfortzone raus und sowas lesen! Was mir dann schon eher gefällt sind Bücher, die zeitlich gesehen noch früher spielen. Die Outlander-Reihe liebe ich zum Beispiel. Kennst du die?

    Viele liebe Grüße,
    Larissa

    1. Hi Larissa,
      danke! :) Ich lese eigentlich auch nicht so viel über die Weltkriege und würde die Jahrhundert-Saga wohl auch nicht lesen, wenn sie nicht von Ken Follett wäre. Sein Schreibstil und die Art, wie er seine Geschichten aufbaut, finde ich einfach toll. Tatsächlich lese ich, was historische Romane angeht, am liebsten Bücher über das Mittelalter. Die Outlander-Reihe spielt da ja nochmal eine Ecke später, aber ich hab jetzt schon so viel (gutes) darüber gehört, dass ich neugierig geworden bin. Ich sollte sie wohl wirklich mal lesen. ;)
      Liebe Grüße
      Anka

  4. Hey Anka, eine wirklich tolle Rezension! :)
    Ich muss gestehen, ich habe immer wieder meine Schwierigkeiten mit historischen Romanen, vor allem da ich nicht das Gefühl habe, dass Ken Follet „leichte“ Lektüre ist.
    Irgendwann muss ich wohl aber mal danach greifen, man hört ja wirklich nur gutes! :)

    Liebste Grüße,
    Jenny

    1. Hey,
      vielen Dank! :)
      Also allein schon wegen des Umfangs sind die historischen Romane von Ken Follett zumindest nichts, was man mal so schnell zwischendurch liest. Es gibt sicherlich „leichtere“ Lektüre, aber als anspruchsvoll würde ich sie jetzt auch nicht bezeichnen. Solange man nicht gleich wieder alles vergisst, was man gelesen hat, unterhalten sie wirklich gut und man lernt vielleicht sogar noch das ein oder andere. ;) Sein Schreibstil ist auf jeden Fall richtig gut zu lesen und hat bei mir immer eine extreme Sogwirkung.
      Liebe Grüße
      Anka

  5. Hallo Anka,
    Geschichte war mein Lieblingsfach schlechthin (ewig ist es her) und ich muss auch heute immer und immer wieder Bücher mit zeithistorischem Hintergrund lesen. Wobei Follett nicht mehr dazu gehört.
    Mich schrecken vielleicht die 1000 Seiten ab ;-) oder das es zu sehr Familiensaga ist.
    Ich bleibe dann dich bei meine Krimis und Thriller und schaue den Killern über die Schulter bzw gehe mit den Ermittlern auf die Pirsch.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Kerstin
    #litnetzwerk

    1. Hi Kerstin,
      in der Schule mochte ich Geschichte überhaupt nicht, aber das lag an meinen schrecklichen Lehrern in dem Fach. :D Allerdings habe ich auch damals schon sehr viele historische Romane gelesen und so mehr gelernt als durch den Unterricht.
      Mit Krimis kann ich dagegen so gar nichts anfangen. Wenn dann darf es ab und zu mal ein Thriller sein, aber auch da bin ich sehr wählerisch. ;)
      Liebe Grüße
      Anka

  6. Hallo Anka,
    achja, Ken Follet liebt es ja in epischer Breite zu erzählen. Diesen Roman habe ich auch noch gelesen – und eigentlich recht gemocht. Doch der darauffolgende Band hat mich nur noch gelangweilt. Nicht, weil die Handlung unspannend gewesen wäre. Nein, das Frauenbild in den dieser Reihe hat mich genervt. Wenn einem erstmal aufgefallen ist, wie einseitig die Wünsche und Gedanken der Frauen dargestellt werden, wird man irgendwann wütend. Mir ist klar, dass es kaum Möglichkeiten für politische Teilhabe gab, doch viele Frauen werden einfach nur eindimensional und dumm geschildert. Ging es dir auch manchmal so? Wie gesagt: Im zweiten Teil fand ich es extremer. Hier fiel es mir noch nicht so auf.

    Viele Grüße
    Mareike

    1. Hallo Mareike,
      im ersten Teil ist es mir noch gar nicht aufgefallen, im zweiten dagegen schon. Mich hat es da dann auch gestört, weshalb mir der zweite Teil nicht mehr so gut gefallen hat wie der erste. Allerdings frage ich mich bei solchen Darstellungen immer, ob es nicht vielleicht wirklich bei der Mehrheit zutreffend war. Wenn ich sehe, wie viele Frauen heute noch genau die gleichen bzw. ähnliche Einstellungen haben, kann ich mir schon vorstellen, dass es früher noch „schlimmer“ aussah. Das macht mich auch wütend, aber gerade in historischen Romanen finde ich eben auch eine für die jeweilige Zeit annähernd zutreffende Darstellung der Gesellschaft wichtig, auch wenn mir das Frauenbild (das Frauen zum Teil ja auch selbst mitgestaltet und gefördert haben) nicht gefällt. Allerdings könnte man das in Büchern auch anders darstellen und den Fokus z. B. auf die „Ausnahmen“ legen und genauer aufzeigen, dass der damalige Zustand eben nicht gut war. Hätte Follett das im zweiten Band so gemacht, hätte er mir besser gefallen. Auf jeden Fall ein schwieriges Thema, das mich immer mal wieder beschäftigt. Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich?
      Ich kann dich auf jeden Fall gut verstehen und finde solche Frauenbilder auch immer problematisch. Abgesehen davon hat mir der zweite Band aber trotzdem gefallen und auch den dritten will ich noch lesen und hoffe, dass es in diesem wieder anders aussieht. Du hast den dritten Band dann wahrscheinlich nicht mehr gelesen, oder?
      Liebe Grüße
      Anka

  7. Auch ich finde, dass die Stärke des Buches darin liegt, die Zusammenhänge gut darzustellen. Vor allem durch die verschiedenen Perspektiven. Trotzdem fand ich es ein wenig zu lang, vor allem weil es ja auch noch ein Dreiteiler ist. Doch auch die Idee hinter dieser Trilogie und die Umsetzung fand ich ganz gelungen, trotz der Länge. Den dritten Teil habe ich auch immer noch nicht gelesen. Sollte ich mal endlich machen.
    Auch ich habe früher viele Historienschinken gelesen, in den letzten Jahren nur noch etwas einen pro Jahr. Doch Follet gehörte früher zu meinen Favoriten.
    Viele Grüße
    Silvia

    1. Die ersten beiden hatte ich ziemlich schnell gelesen, aber vor dem dritten Teil wollte ich eine Pause einlegen und erst mal was anderes lesen. Tja, bis jetzt hab ich es noch nicht geschafft, den dritten Teil endlich mal anzufangen…
      Ich fand es immer ganz toll, dass die Bücher so dick sind und gerade historische Romane können für mich irgendwie nie lang genug sein. Da könnte ich ewig weiterlesen. :D
      Da sich mein Lesegeschmack in den letzten Jahren verändert hat, lese ich auch nicht mehr so viele historische Romane wie früher, aber ich mag sie immer noch sehr gerne – und Follett ist da einer meiner liebsten Autoren.
      Liebe Grüße
      Anka

  8. Hallo Anka,

    ich habe die Jahrhunderttriologie letztes Jahr gelesen und sie waren für mich die Top 1 in 2016! Ewig hatte ich mich wegen den 1000 Seiten nicht ran getraut, aber dann habe ich jedes der Bücher in 10-14 Tagen verschlungen.
    Und die Einzelheiten sind mir auch immer noch eindrücklich im Gedächtnis. Am besten hat mir Band 3 gefallen, aber wohl auch deswegen, weil ich manche geschichtliche Eigenschaften besser begriffen habe.

    Ich mag auch sehr historische Romane, in denen reale Fakten verpackt sind.
    Liebe Grüße
    Lilly
    #litnetzwerk

    1. Hi Lilly,
      das ist bei dem Umfang verständlich. ;) Bei mir hat es auch gedauert, bis ich endlich mit „Sturz der Titanen“ angefangen habe. Aber dann hab ich es auch recht schnell gelesen und den zweiten Band sofort hinterher. Mit dem dritten Band hab ich allerdings immer noch nicht begonnen, was ich aber unbedingt bald tun sollte.
      Liebe Grüße
      Anka

  9. Hallo.
    Obwohl ich von „Säulen der Erde“ absolut begeistert war, habe ich kein weiteres Buch von Ken Follett in die Hand genommen – nicht mal den sozusagen zweiten Band. Frag mich bitte nicht wieso, denn ich würden Autor sicher jedem weiterempfehlen.
    Nach deiner Rezension werde ich diese Reihe aber ein paar Plätze weiter nach oben schieben auf meiner Wunschliste. Auch, weil mich diese Zeit in der Geschichte allgemein sehr interessiert.
    Welche historischen Romane kannst du denn empfehlen, die jetzt nicht in das Genremuster von „Die Wanderhure“ fallen?
    Liebe Grüße,
    Franzi

    1. Hi,
      wenn du von „Die Säulen der Erde“ begeistert warst, empfehle ich dir natürlich auch die anderen historische Romane von Follett. ;) Ansonsten habe ich die Romane von Rebecca Gablé geliebt, vor allem ihre Waringham-Saga. Aber auch ihre anderen Romane fand ich toll. Sie spielen (alle?) im mittelalterlichen England, was ich immer besonders spannend finde. Wie bei Follett werden viele geschichtliche Ereignisse in die Handlung eingebunden und vom Umfang her sind sie auch ähnlich. ;) Ich denke, wem Follett gefällt, dem werden auch ihre Bücher gefallen.
      Was auch richtig gut sein soll, ich aber selbst noch nicht gelesen habe, ist die Outlander-Reihe von Diana Gabaldon. Die werde ich mir wohl demnächst mal anschauen.
      „Die Wanderhure“ hab ich übrigens auch gelesen und fands nicht so toll. :D
      Liebe Grüße
      Anka

  10. Huhuu, das Buch klingt ja wirklich super, ich mag solche Romane auch. Bisher habe ich nichts von Follett gelesen (schäm schäm) , habe nur bisher die Bücher zu „Die Säulen der Erde“ hier stehen. Mir geht es wie dir, heute noch. Ich liebe es, Bücher zu lesen, in denen ich auch gleichzeitig geschichtliches oder politisches mit dabei habe, das auch so passiert ist und auf Fakten basiert. So wird man unterhalten, lernt aber gleichzeitig noch etwas dazu oder versteht Hintergründe und Zusammenhänge besser. So gehts mir beispielsweise auch mit Büchern über Komponisten oder Maler, beispielsweise Madame Picasso oder Die Tochter des Malers, so lernt man etwas über das Leben Picassos oder Chagall, aber auf leichte Art und Weise.

    Lg Franzi

    1. Hey,
      ja das Buch war wirklich toll! Was historische Romane angeht, kann ich Follett nur empfehlen. Seine Bücher sind unterhaltsam, aber auch sehr interessant und gut recherchiert.
      Bücher über Komponisten oder Maler habe ich hingegen noch nie gelesen, aber das stelle ich mir auch wirklich interessant vor. Da werde ich mal Ausschau halten. ;)
      Liebe Grüße
      Anka

  11. Hallo Anka,
    meine Kollegin hat mir alle 3 Bände geschenkt. Ich muss da unbedingt mal bei.
    Was ich ganz spannend finde ist, dass Ken Follett eine ganze Firma beschäftigt hat mit Mitarbeitern, die für ihn recherchieren. Seine Bücher sollen alle historisch korrekt sein. Habe ich mal irgendwo im Interview gelesen.
    LG
    Yvonne

    1. Hi Yvonne,
      ja, das habe ich auch schon mehrfach in Interviews gelesen. Deshalb verlasse ich mich bei seinen Büchern auch immer auf die historische Korrektheit und lese sie unter anderem auch deswegen sehr gerne. Historische Romane, bei denen man wirklich Dinge lernt und Neues erfährt, machen mir einfach mehr Spaß als solche, die nur unterhaltsam sind.
      Liebe Grüße
      Anka

  12. Hallo Anka,
    ich habe letzte Woche Sturz der Titanen gelesen und sitze nun selber an einer Rezension für meinen Blog. Ich finde deine Rezension echt toll und es deckt sich fast 100%ig mit der Meinung, die ich von diesem Buch habe! Vielen Dank für diese Rezension.

    Ich habe deinen Blog über das Teilnehmerliste des Litnetzwerks gefunden und ich bleibe auch gleich mal als Leserin da, denn dein Blog gefällt mir sehr gut!

    Liebe Grüße
    Karo

    1. Hi Karo,
      vielen Dank! Freut mich, dass dir die Rezension gefällt und auch, dass du als Leserin dableibst. :)
      Dann muss ich deine Rezension auch mal lesen, wenn sie fertig ist. Mit der Liste bin ich immer noch nicht ansatzweise durch, aber ich bleib dran!
      Liebe Grüße
      Anka

  13. Hallo Anka
    Deine Rezension ist ja mal grossartig! Ich liebe Follett generell und seine historischen Romane sind auch immer wunderbar fundiert und helfen durch das Verweben von fiktiven mit realen Geschehnissen, sich den geschichtlichen Hergang besser im Kopf zu behalten – das ist nicht nur bei dir so, sondern auch bei mir. Ich habe schon so vieles aus Büchern gelernt, dass es eine Freude ist. Für jeden geschichtlich interessierten Menschen ist diese Jahrhundert-Saga ein Muss!
    LG, Tabea

    1. Hi Tabea,
      vielen Dank! Ja, es ist einfach toll, wenn man beim Lesen nicht nur unterhalten wird, sondern auch noch dazulernt und sich Dinge besser behalten kann. Ken Follett und insbesondere seine Jahrhundert-Saga empfehle ich auch immer allen geschichtlich interessierten Menschen. ;)
      Liebe Grüße
      Anka

  14. Hey Anka,

    Eine wirklich tolle Rezension zum Buch. Ich mochte die ersten beiden Teile der Jahrhundert-Saga sehr gerne. Beim letzten Teil hat er etwas geschwächelt. Folletts historische Genauigkeit mag ich auch sehr gerne, da kann ich auch das nicht vorhandene Nahwort verschmerzen. Dafür gibt es zur Jahrhundert-Saga sowie zu seinem aktuellsten Roman Videos auf Youtube, in denen er von der Recherche und Entstehung des Buches erzählt. „On the trail of history“ heißen diese Videos. Sehr empfehlenswert, wenn man sie noch nicht kennt.

    LG, Moni

    1. Hi Moni,
      vielen Dank! Der erste Band hat mir ein wenig besser gefallen als der zweite und den dritten hab ich immer noch nicht gelesen (was ich ganz dringend mal ändern sollte). Ja, seine historische Genauigkeit ist für mich auf jeden Fall ein Grund, warum ich seine Bücher so gerne mag. Oh wie cool, die kannte ich noch gar nicht. Das muss ich mir unbedingt anschauen. Vielen Dank für den Tipp!
      Liebe Grüße
      Anka

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