Tales & Memories

über Bücher und das Leben
Gedanken | Monatsrückblick

Tales & Memories im Oktober

31. Oktober 2018
Oktober

Der Oktober war ziemlich ereignisreich. Alleine schon wegen der Frankfurter Buchmesse ist der Oktober immer ein spannender Monat. Aber das war in diesem Jahr nicht das Einzige. Ich habe nach vielen Jahren nun mein Studium mit dem Master of Arts in Literaturwissenschaft abgeschlossen und konnte mir mein Zeugnis abholen. Auch wenn das Studium viel Spaß gemacht hat und ich wirklich froh bin, dass ich so viel lernen konnte, ist es doch auch schön, das Ganze nun endlich abzuschließen.

Privat ist gerade auch einiges los, weshalb ich den Blog leider etwas vernachlässigt habe. Meine Freizeit habe ich hauptsächlich zum Lesen genutzt, was schließlich auch irgendwie dem Blog zugute kommt. Tatsächlich hatte ich fast kein gelesenes Buch mehr, das ich hätte rezensieren können.

Gelesene Bücher im Oktober

Auf den ersten Blick sieht es vielleicht viel aus, aber das täuscht. Ich habe zwar ganze sieben Bücher gelesen, aber die waren alle eher kurz, so dass es dann doch nicht sooo viel ist.

Mit Animal Farm von George Orwell habe ich einen Klassiker gelesen, der schon länger auf meiner Leseliste stand. Mir hat diese Geschichte auch um einiges besser gefallen als 1984, auch wenn Letztere heute noch immer (oder wieder) sehr aktuell ist.

Eine Autorin, von der ich auch schon länger etwas lesen wollte, war Toni Morrison. Ihren ersten Roman The Bluest Eye habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen. Die Geschichte ist faszinierend aber auch bedrückend, denn es geht um den Absturz einer Familie, der hauptsächlich aus Sicht einer Zehnjährigen beobachtet und beschrieben wird. Das Mädchen erzählt, ohne die Ereignisse richtig einordnen zu können. Zusammen mit den anderen Perspektiven entsteht ein umfassender Blick auf die Familientragödie.

Passend dazu habe ich im Anschluss Race von Toni Morrison gelesen, in dem auch ein Essay der Autorin zur aktuellen Lage in Amerika enthalten ist.

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Nach der Lektüre dieser drei Bücher brauchte ich etwas leichteres und unterhaltsames. Daher habe ich We Have Always Lived in the Castle und The Haunting of Hill House von Shirley Jackson gelesen. Von der Autorin kannte ich schon Kurzgeschichten und wusste, was mich erwartet. Ihre Geschichten sind mysteriös und auch düster. Spannend fand ich vor allem The Haunting of Hill House, weshalb es mir auch ein wenig besser gefallen hat. We Have Always Lived in the Castle war weniger spannend, aber dafür war die Perspektive, aus der erzählt wird, ziemlich interessant.

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Wieder etwas ganz anderes war Montecristo von Martin Suter. Es geht um einen Videojournalisten, der zufällig einem großen Finanzskandal auf die Schliche kommt. Die Geschichte klang ziemlich spannend und sie war auch nicht schlecht, doch ein paar Dinge haben mir dann doch nicht so gut gefallen, weshalb es eher eine durchschnittliche Lektüre war. Suters Stil fand ich aber gut, so dass ich gerne mehr von dem Autor lesen würde.

Schließlich habe ich noch Die Kunst Champagner zu trinken von Amélie Nothomb gelesen. Das Buch war interessant, aber es ist schwer einzuordnen. Hierzu werde ich bestimmt noch eine Rezension oder zumindest Kurzrezension schreiben.

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Neuzugänge

Meine Neuzugängen kommen hauptsächlich von der Frankfurter Buchmesse, auf der ich an einer Lesung teilgenommen und dort eine Goodiebag (natürlich auch mit dem Lesungsbuch) bekommen habe:

  • Kampfsterne  – Alexa Hennig von Lange
  • Die Kunst Champagner zu trinken – Amélie Nothomb
  • Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch? – Minna Lindgren
  • Ein Teil von ihr – Karin Slaughter

Und weil ich an Mängelexmplaren nicht vorbei gehen kann und dabei sehr oft Bücher finde, die sowieso auf meiner Wunschliste stehen, durfte auch noch Eine englische Ehe von Claire Fuller bei mir einziehen.

Insgesamt also fünf neue Bücher, von denen ich eins allerdings schon gelesen habe.

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Gebloggt

Wie oben schon erwähnt, habe ich kaum gebloggt. Genau genommen sind nur zwei Beiträge online gegangen, eine Rezension und ein Veranstaltungshinweis:

„Kleine Feuer überall“ – Celeste Ng
Young Professional’s Day auf der FBM

 

Wie war der Oktober bei euch? Was habt ihr gelesen und kennt ihr welche von meinen gelesenen Büchern oder den Neuzugängen?

 

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