Der Oktober war ganz schön ereignisreich und den Blog hab ich dabei natürlich mal wieder vernachlässigt. Aber das „echte“ Leben geht einfach manchmal vor. ;) Damit der Rückblick hier nicht ausartet, versuche ich jetzt aber, mich kurzzufassen.

 

Gelesen

Lesetechnisch sah der Oktober erstaunlich gut aus. Ganze acht Bücher habe ich beendet, wobei da aber auch ausnahmsweise eher nicht ganz so dicke Bücher dabei waren:

  • Das SchlossFranz Kafka: Was soll ich sagen? Typisch Kafka halt. Entweder man mag es oder man hasst es. Ich finde Kafka ziemlich cool und lese immer mal wieder gerne etwas von ihm. Das Schloss erinnert ein wenig an Der Prozess, in dem sich der Protagonist ebenfalls mit einer sehr undurchsichtigen Behörde und unverständlicher Bürokratie auseinandersetzen muss. Allerdings wurde Das Schloss nie fertig geschrieben, was ich schade finde, da ich gerne gewusst hätte, woraufhin das alles noch hinausläuft.
  • Professor Unrat oder Das Ende eines TyrannenHeinrich Mann: Wider Erwarten handelte es sich hierbei um eine sehr unterhaltsame und wunderbar fiese Erzählung. Die Charaktere waren vielschichtig und interessant und insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ziemlich Spaß gemacht. Nun möchte ich mir gerne mal die Verfilmung Der blaue Engel ansehen.
  • Das Fjordland (Die Elfenritter #3) – Bernhard Hennen: Wie gewohnt, konnte mich Hennen auch mit dem abschließenden Band seiner Elfenritter-Trilogie überzeugen. Ich mag seine Fantasy-Welt unglaublich gerne und freue mich schon auf weitere Bücher. Da gibt es zum Glück noch genügend Nachschub.
  • Der gefährlichste Ort der WeltLindsey Lee Johnson: Dieses Buch begann vielversprechend, konnte mich schließlich aber nicht wirklich begeistern. Es geht um die Schüler einer Highschool-Klasse, die in einer scheinbar wohl behüteten Umgebung aufwachsen. Nach und nach erhält man einen Blick hinter diese Fassade und erfährt, was im Leben der Schüler eigentlich vor sich geht. Hierzu wird es noch eine Rezension geben.
  • Marina Carlos Ruiz Zafón: Mysteriös, atmosphärisch und gut geschrieben. Innerhalb weniger Tage habe ich mein erstes Buch von Zafón beendet und möchte nun noch weitere lesen.
  • Die neun Prinzen von Amber (Die Chroniken von Amber #1) – Roger Zelazny: Dieser erste Band einer fünfteiligen Reihe hat extrem gut angefangen, ab der Mitte dann aber leider ziemlich nachgelassen. Die erste Hälfte war interessant und spannend und hat neugierig auf die weitere Entwicklung gemacht. Die zweite Hälfte zog sich dann allerdings und zum Ende wurde es mir ein wenig zu langweilig. Zum Glück war das Buch nicht sehr dick, sonst hätte ich es wohl abgebrochen. Die Geschichte an sich ist aber trotzdem sehr spannend und interessant und möglicherweise gebe ich der Reihe mit dem zweiten Band noch eine Chance, da der erste Band so stark angefangen hat.
  • The Great GatsbyF. Scott Fitzgerald: Endlich, endlich, endlich habe ich diesen Klassiker gelesen. Hat mir sehr gefallen. Ich liebe die 20er Jahre.
  • The Sky is EverywhereJandy Nelson: Eine schöne Geschichte über Verlust, Trauer und die erste Liebe. Ein gutes Jugendbuch, das mich allerdings nicht umgehauen hat.

 

Neuzugänge

Im Oktober hab ich mir trotz Buchmesse nur zwei Bücher gekauft. Zum einen The Handmaid’s Tale von Margaret Atwood, das ich auch schon angefangen habe und bisher richtig gut finde. Zum anderen habe ich mir Matilda von Mary Shelley gekauft, da mir Frankenstein so gut gefallen hatte und ich neugierig bin, was sie noch geschrieben hat.

 

Frankfurter Buchmesse

Natürlich war ich im Oktober auch auf der Frankfurter Buchmesse und habe dort einen schönen Tag verbracht. Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt alleine zu fahren, doch relativ spontan hat sich dann meine Mum noch dazu entschieden mitzufahren. Also haben wir uns am Samstagmorgen zu zweit – und ein bisschen zu spät – auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Deshalb habe ich dann auch prompt das #notalonefbm17-Treffen verpasst. Zum Glück gab es aber nachmittags noch ein Bloggertreffen, auf dem ich endlich mal ein paar andere Buchblogger kennenlernen konnte.

Ein Highlight der Messe war für mich die Fotoaktion mit Rebecca Gablé. Wenn ihre Bücher nicht so extrem dick wären, hätte ich eins zum Signieren mitgenommen, aber das wollte ich einfach nicht mit mir rumtragen. Über das Foto mit ihr und eine Autogrammkarte habe ich mich aber sehr gefreut. Und dass ich ein paar Worte mit ihr wechseln konnte, war auch ziemlich cool. Rebecca Gablé gehört immerhin schon seit etwa 15 Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen.

Anders als im letzten Jahr hatte ich mir diesmal zumindest ein paar Termine notiert und einen groben Plan für meinen Tag auf der Messe gemacht. Das war schon ganz gut, aber trotzdem habe ich fürs nächste Mal schon drei gute Vorsätze gefasst: Besser planen, mehr Fotos machen und mehr Zeit mit anderen Bloggern verbringen!

Zwei meiner liebsten Stände auf der Frankfurter Buchmesse: Diogenes und Ullstein.

 

Gesehen

Im Kino haben wir uns ES angeschaut. Das war natürlich ein Muss und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Die Neuverfilmung ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen, auch wenn es natürlich den einen oder anderen Unterschied zum Buch gibt. Außerdem haben wir auch Blade Runner 2049 im Kino gesehen. Die Fortsetzung orientiert sich optisch und auch thematisch an Blade Runner, bringt aber nochmal eine ganz neue Dimension hinzu – eine interessante Dystopie.

Im Serienbereich haben wir – wie könnte es anders sein – die zweite Staffel Stranger Things geschaut. Ich fand sie gut, aber die erste Staffel hat mir doch ein klein wenig besser gefallen, was aber auch einfach daran liegt, dass da noch alles neu und das Mystery-Element noch vorhanden war. Die Bilder und der Soundtrack waren wieder richtig genial und innerhalb weniger Tage waren wir schon mit der Staffel durch. Dann haben wir noch die vierte Staffel der Kultserie The Sopranos geschaut. Die Serie ist einfach so, so cool und ich finds schade, dass wir jetzt nur noch zwei Staffeln vor uns haben.

 

Und im November?

Da ich an meiner Masterarbeit schreibe, ist im November kaum was geplant. Außer Lesen und Bloggen will ich gar nichts großartig machen. Allerdings versuche ich auch schon mal ein bisschen was für Weihnachten vorzubereiten und nach Möglichkeit schon Geschenke zu besorgen, damit das nicht kurz vor den Feiertagen noch ausartet. Für den Blog habe ich eine Kleinigkeit geplant, die ich demnächst vorbereiten muss und ansonsten nehme ich diesen Monat auch am #skn17 teil, was ich hier ja schon angekündigt hatte.

 

Leseplanung

Zum ersten Mal habe ich mir sowas wie eine Leseliste zusammengestellt, also eine Liste mit den Büchern, die ich im November lesen möchte. Dass ich nicht alle schaffen werde, ist mir zwar klar, aber zumindest will ich gerne mal versuchen, grob nach Plan zu lesen. Vorgenommen habe ich mir:

  • Das Erwachen des FeuersAnthony Ryan
  • HeartlessMarissa Meyer
  • The Handmaid’s TaleMargaret Atwood
  • Night ShiftStephen King
  • Gesammelte Werke (Band #1) – Mark Twain
  • RevivalStephen King
  • Kinder der FreiheitKen Follett

Tatsächlich habe ich mit den ersten fünf auf der Liste schon angefangen und schön wäre es, die ersten vier komplett zu schaffen. Mehr ist, denke ich, nicht realistisch diesen Monat.

 

Was habt ihr im Oktober gelesen und gesehen? Macht ihr euch monatliche Leselisten oder funktioniert das für euch nicht?

 

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