Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet schon ein paar schöne Tage in 2017. Bei mir hat das Jahr eher ruhig angefangen und meine Leseflaute scheint endlich überwunden zu sein. Geschafft habe ich das mit Sturz der Titanen von Ken Follett, dem ersten Band der Jahrhundert-Trilogie. Find ihn bisher richtig gut und habe da zum Glück noch so einiges vor mir ;).

Aber schauen wir noch einmal zurück auf das vergangene Jahr. Einen kompletten Jahresrückblick spare ich mir allerdings einfach mal, denn Ende des Jahres gab es mit meinem Beitrag zu Die 8. BuchSaiten Blogparade schon einen kleinen, buchigen Rückblick von mir. Den Monatsrückblick für Dezember möchte ich aber trotzdem noch gerne mit euch teilen.

 

Mein Blog und ich

Auch im Dezember habe wieder regelmäßig Behind The Screens-Beiträge verfasst und damit schon viel aus meinem Monat erzählt. Es ging natürlich hauptsächlich um Weihnachten beziehungsweise sämtliche Weihnachtsvorbereitungen. Aber auch von der Uni habe ich ein bisschen erzählt und über mein neues Bullet Journal, das ich in diesem Jahr ausprobieren werde. Hier nochmal die Links zu den einzelnen Beiträgen:

Behind The Screens – Meine (Bücher-)Wunschliste

Behind The Screens – Bullet Journal und Buchverfilmungen

Behind The Screens – Weihnachten und Winterbücher

 

Außerdem habe ich die Fragen zum Liebster Blog Award beantwortet, für den mich die liebe Julia von Julias Wunderland schon vor vielen Wochen nominiert hatte. Das hat mal wieder Spaß gemacht, denn Fragen (egal ob in Form von Tags oder sonstwie) hatte ich hier auf dem Blog schon länger nicht mehr beantwortet.

 

Gelesene Bücher

Wie oben schon erwähnt, hatte mich im Dezember eine Leseflaute im Griff. Trotzdem gab es zwei Rezensionen, denn die Bücher waren schon längst gelesen und rezensiert. Beide Bücher haben mich begeistert, obwohl sie doch ziemlich unterschiedlich sind. Zum einen war es endlich mal wieder ein Roman von Stephen King, zum anderen eine tolle Autoren-Neuentdeckung. Hier gehts zur Rezension von Love und hier zur Rezension von Ich und die Menschen.

stephen-king_lovematt-haig_ich-und-die-menschen

 

Gelesen habe ich im Dezember schließlich nur drei Bücher und zwei Kurzgeschichten, zu denen ich hier nur kurz meine Meinung sage, da es keine Rezensionen zu diesen geben wird.

 

Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch

Klappentext: „Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben… Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!“ (© dtv)

Von diesem Buch hatte ich deutlich mehr erwartet, als ich letztendlich bekommen habe. Zwar hat mir die Idee ganz gut gefallen und die Geschichte war auch meist interessant, aber die Umsetzung gefiel mir nicht so wirklich. Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen und während sich teilweise die Ereignisse überschlagen haben und ich der Geschichte nur noch gerade so folgen konnte, zog es sich an anderen Stellen, an denen ich mehr Tempo erwartet hätte zu sehr in die Länge. Mit Peter bin ich auch nicht so richtig warm geworden und auch die anderen Figuren blieben ziemlich blass. Diese Reihe werde ich also nicht weiterlesen – zumindest vorerst.

 

The Nightingale – Kristin Hannah

Klappentext: „In the quiet village of Carriveau, Vianne Mauriac says good-bye to her husband, Antoine, as he heads for the Front. She doesn’t believe that the Nazis will invade France… but invade they do, in droves of marching soldiers, in caravans of trucks and tanks, in planes that fill the skies and drop bombs upon the innocent. When a German captain requisitions Vianne’s home, she and her daughter must live with the enemy or lose everything. Without food, money, nor hope, as danger escalates all around them, Vianne is forced to make one impossible choice after another to keep her family alive.

Vianne’s sister, Isabelle, is a rebellious eighteen-year-old girl, searching for purpose with all the reckless passion of youth. While thousands of Parisians march into the unknown terrors of war, she meets Gaëtan, a partisan who believes the French can fight the Nazis from within France, and she falls in love as only the young can… completely. But when he betrays her, Isabelle joins the Resistance and never looks back, risking everything she has to save her fellow countrymen – even her own live.“ (© St. Martin’s Press)

Zwar hat es bei diesem Buch ein wenig gedauert, bis ich so richtig in die Geschichte hineingefunden hatte, doch gefiel sie mir dann umso besser. Wie die beiden Schwestern den Zweiten Weltkrieg erleben, was sie durchmachen und wie sie es schaffen zu leben und zu überleben, hat mich berührt. Insgesamt ist es ein eher ruhiges Buch, doch hin und wieder auch spannend und vor allem sehr interessant.

 

Böser kleiner Junge + Raststätte Mile 81 – Stephen King

Klappentext zu Böser kleiner Junge: „George Hallas sitzt im Gefängnis. In einer Woche soll das Todesurteil an ihm vollstreckt werden. Lange Zeit hat er geschwiegen, aber nun öffnet er sich seinem Pflichtverteidiger Leonard Bradley. Er erzählt ihm, wie es zu seiner grässlichen Tat kam. Für Bradley wird das Eingeständnis schließlich gespenstische Folgen haben.“ (© Heyne Verlag)

Klappentext zu Raststätte Mile 81: „An der Wegmarkierung Mile 81 des Maine-Turnpike steht eine mit Brettern vernagelte Raststätte. Hier treffen sich sonst die älteren Schüler, um zu trinken und Dinge zu tun, die ältere Schüler gern in Schwierigkeiten bringen. Der 11-jährige Pete Simmons ist heute aber allein hier, weil er weiß, dass die Großen woanders sind. Er findet eine halbvolle Wodkaflasche und trinkt davon so viel, dass er benebelt einschläft. Kurz darauf rollte ein schlammverdreckter Kombi (komischerweise hat es in Maine seit Wochen nicht geregnet) auf den von Unkraut überwachsenen Parkplatz, obwohl auch der Tankstellenbetrieb vor Längerem eingestellt wurde. Die Fahrertür öffnet sich, aber niemand steigt aus…“ (© Heyne Verlag)

Die Kurzgeschichte Böser kleiner Junge hat mir richtig gut gefallen. Sie war sowohl von der Story als auch vom Stil her toll. Wie sich die Spannung ganz langsam aufbaut und nur allmählich klar wird, was eigentlich geschehen ist, war absolut fesselnd.

Raststätte Mile 81 konnte mich hingegen nicht wirklich überzeugen. Der Anfang hat mir bei dieser Kurzgeschichte ziemlich gut gefallen und auch das Ende war wieder ganz gut, doch der gesamte Teil dazwischen war irgendwie langweilig. Das lag wohl daran, dass zu Beginn lediglich Sympathien für den jungen Pete Simmons aufgebaut wurden und die anschließend auftauchenden Figuren mir als Leser total egal waren. Denn die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt, in denen verschiedene Personen nach und nach zur Raststätte kommen.

 

Effi Briest – Theodor Fontane

Klappentext: „Die 17-jährige Effi verlobt sich auf Zureden ihrer Mutter mit deren ehemaligem Verehrer, dem 21 Jahre älteren Landrat Geert von Instetten. Effi ist aus gesellschaftlichem Ehrgeiz bereit, den Mann zu heiraten, obwohl sie sich vor ihm fürchtet. Nach der Hochzeitsreise trifft das Paar im Seebad Kessin, Instettens Wohnsitz, ein. Von Anfang an fühlt sich Effi in dem düsteren Haus nicht wohl, zumal sie häufig allein ist. In ihrem Ehealltag vermisst Effi kleine Aufmerksamkeiten und Zärtlichkeit. Nach der Geburt ihrer Tochter Annie verbringt Effi eine lange Zeit in ihrem Elternhaus, wo sie auflebt und fast vergisst, dass sie verheiratet ist. Zurück in Kessin, lernt sie den neuen Bezirkskommandanten Crampas kennen, einen gut aussehenden Offizier, der ein berüchtigter Frauenheld sein soll…“ (© Reclam)

Wahrscheinlich kennen viele das Buch aus der Schule (oder auch einfach so schon) und ich muss nicht viel dazu sagen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, obwohl der Anfang sich doch ziemlich gezogen hat. Als Nächstes werde ich auch noch Anna Karenina von Leo Tolstoi und Madame Bovary von Gustave Flaubert lesen, die schließlich auch in die Kategorie des Gesellschaftsromans bzw. die speziellere Form des Verführungsromans fallen.

 

Und sonst so?

Ich habe doch tatsächlich bei der Buchmesseblues-Challenge ein Buch gewonnen! Ich konnte es gar nicht glauben, als ich im Seminar saß und die Nachricht bekam. Damit hatte ich echt nicht gerechnet und habe mich deshalb umso mehr darüber gefreut. Nochmal ein Dankeschön an Anabelle von Stehlblüten und Philip von Book Walk, die die Aktion so toll organisiert haben.

Shadow and Bone von Leigh Bardugo
Mein Gewinn: Shadow and Bone von Leigh Bardugo

Und weil die Aktion so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir zusammen mit Janine von Wortbildwerke ebenfalls etwas überlegt. Was das sein wird, erfahrt ihr schon morgen und ich hoffe, das einige Lust darauf haben und mitmachen werden ;).

 

Wie war euer Dezember? Was habt ihr gemacht/gesehen/gelesen?

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